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Charlotte Diane Cruse - Anatomy of the Self


  • Bosjökloster Slottsförvaltning Bosjökloster Slott & Trädgårdar Höör, Skåne County, 243 95 Sweden (se karta)

Die nachdenklichen Werke von Charlotte Diane Cruse werden in diesem Sommer im Steinsaal gezeigt, wo Porträts der früheren Besitzer von Bosjökloster die Wände des Raumes schmücken. Diese Damen und Herren, die selbst in dramatischen Zeiten gelebt haben, treffen auf die Reflexionen der Künstlerin über die Unruhen unserer eigenen Zeit.

Charlotte interessiert sich besonders für den Dialog, der zwischen dem Kunstwerk und dem Raum entsteht, und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Sie fühlt sich zu Orten und Umgebungen hingezogen, die ihre eigene facettenreiche Geschichte tragen. Sie schöpft Inspiration aus der Gegenwart, der Natur und Alltagsgegenständen, die sie in visuelle Geschichten verwandelt.

Charlotte Diane Cruse wurde 1967 als Tochter dänisch-französischer Eltern geboren, wuchs in Cognac, Frankreich, auf und lebt heute in Dänemark. Die Landschaft ihrer Kindheit mit ihren Weinbergen taucht häufig als Referenz in ihrer Erforschung ihrer bikulturellen Identität auf. Sie beschreibt sich selbst als eine Art Pfropfzweig, geprägt durch die Begegnung französischer und dänischer Kultur.

In ihrer aktuellen Arbeit erforscht sie die Gefühle, die durch die ständigen Erinnerungen an Krieg in unserer Nähe ausgelöst werden. Sie sucht keine Antworten, sondern versucht, die Reaktionen, die Krieg hervorruft, greifbar zu machen – die eigene Verletzlichkeit anzuerkennen und vielleicht den Betrachter einzuladen, über seine eigene nachzudenken.

I carry within me a fear — fear of violence, fear of war. At times it feels like a heavy shadow pressing on my imagination. In my studio, surrounded by simple materials, I search for a way to give form to this unease. From this process, various works have emerged, each one revealing another fragment of how war shapes both the world and the inner self.  
— Charlotte

Auch wenn Ton ihr Hauptmaterial ist, arbeitet Cruse in mehreren Medien, darunter Zeichnung, Film, Harz, Textil und Assemblage, um die visuellen Geschichten zu schaffen, die sie darstellen möchte.

Die Ausstellung wird im Steinsaal gezeigt.
Täglich geöffnet vom 1. Mai bis 18. Juli.

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